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Das E-Bike: der perfekte Einstieg in die Elektromobilität

Elektro? Aber klar!

Elektrisch unterwegs sein: Dazu muss man nicht auf die passenden vier Räder warten. Elektrisch unterwegs sein kann man auch wunderbar auf zwei Rädern. Das entdecken gerade immer mehr Menschen: 2017 rollten in Deutschland, so schätzt der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), rund 680.000 neue Pedelecs und E-Bikes aus den Geschäften auf die Fahrradwege – das ist ein Plus von rund zwölf Prozent im Vergleich zum Jahr 2016.

Man kann also sagen: Die Elektromobilität kommt momentan vor allem übers Zweirad auf die Straße. Ein E-Bike oder Pedelec ist für viele der einfachste Einstieg. Einmal vertraut gemacht mit dem elektrischen Antrieb, ist der nächste Schritt zu vier Rädern vielleicht gar nicht so groß.

Was ist ein E-Bike?

Als E-Bike werden Zweiräder mit elektrischem Antrieb bezeichnet. Es gibt sogenannte Pedelecs mit bis zu 25 km/h und E-Bikes mit bis zu 45 km/h.

E-Bike-Modelle für jeden Geschmack

Pedelecs erreichen mit elektrischer Unterstützung bis zu 25 Stundenkilometer (km/h). Daneben gibt es E-Bikes, die bis zu 45 km/h erreichen, und natürlich die E-Roller: sie sehen wie die benzinbetriebenen Varianten aus, fahren aber leise, geruchlos und umweltfreundlich.

Wie beim Auto sind auch beim E-Bike die entscheidenden Kriterien: Akku, Ladezeit und Reichweite. Gerade die Fortschritte in der Akku-Technologie haben den Boom bei den elektrischen Fahrrädern möglich gemacht. Hatten noch vor wenigen Jahren Strom-Räder schwere und unförmige Akkus mit geringer Laufzeit, sind sie heute kaum sichtbar in den Rahmen integriert.

Kein Wunder also, dass nun sogar Mountainbikes immer öfter mit Motor ausgestattet sind und der E-Antrieb nicht mehr nur als Hilfsmittel für Schwache angesehen wird. Hersteller gehen sogar davon aus, dass den E-Mountainbikes die Zukunft gehört und sie auf lange Sicht die klassischen Mountainbikes bei den Verkaufszahlen überholen.

Modelle so vielseitig wie das E-Bike selbst

Fahrspaß auf zwei Rädern!

Pedelecs, E-Bikes und E-Roller unterscheidet zuerst einmal eine banale Tatsache: Um vorwärts zu kommen, muss man bei den ersten beiden wie beim normalen Fahrrad in die Pedale treten. Beim Roller genügt der Dreh am Gasgriff und schon geht es vorwärts. Beides macht Spaß – bei Pedelecs und E-Bikes ist der Fahrer jedoch aktiver. Trotzdem muss er sich nicht verausgaben, denn Sensoren messen die von ihm aufgewendete Tretkraft und Trittfrequenz, sodass der Elektromotor je nach gewählter Unterstützungsstufe zusätzliche Kraft beisteuert.

Unterschiedliche Modelle für jeden Bedarf

Pedelecs erreichen mit diesenm elektrischen Rückenwind bis zu 25 Stundenkilometer, E-Bikes sogar bis zu 45. Sie sind also  genauso schnell wie E-Roller und gelten als Kleinkraftrad.

Daraus folgt: Ein E-Bike ist kein Fahrrad, braucht ein Versicherungskennzeichen und einen Rückspiegel. Der Fahrer wiederum benötigt einen geschlossenen Helm, muss mindestens 16 Jahre alt und im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse AM sein. Ein Nachteil, der vor allem für die Stadt gilt: Mit einem E-Bike darf man Radwege nicht nutzen. Auf der Straße wird man von Autofahrern jedoch oft als Verkehrshindernis wahrgenommen. Zudem sind Fahrrädern vorbehaltene Abkürzungen nicht nutzbar. Das kann durchaus dazu führen, dass man mit einem E-Bike in der Stadt kaum schneller am Ziel ist als mit der langsameren Pedelec-Variante. Anders verhält es sich, wenn der Fahrer relativ weite Strecken über Land zurücklegt. Hier kann das E-Bike alle Trümpfe ausspielen. Oder eben der E-Roller, der oft in der Anschaffung weniger kostet als die schnellen E-Bikes.

E-Bike, die perfekte Wahl

Für lange, bergige Strecken oder als Unterstützung.

Qualität hat seinen Preis

Während ein normales Fahrrad ein sehr preiswertes Fortbewegungsmittel ist, gilt dies für die Elektrovarianten nicht: Kaufpreise um 2.000 Euro sind eher die untere Grenze. Zudem ist so ein elektrisches Gefährt nicht so leicht zu warten wie der herkömmliche Drahtesel. Die meisten werden lieber die Finger davon lassen und es in die Fachwerkstatt schieben.

Doch für lange, bergige Strecken oder für Menschen mit eingeschränkter Muskelkraft und Ausdauer sind die E-Flitzer die perfekte Wahl, um mobil zu sein. Hat man das alles bedacht, folgt nun die Qual der Wahl: Da gibt es Stadtflitzer wie zum Beispiel das i:sy. Mit seinen 20-Zoll-Rädern und dem Mittelmotor von Bosch verfügt das Pedelec über die Leichtigkeit, die man im urbanen Raum schätzt.

E-Bikes erobert den Bergsport

Will man dagegen lieber Berge erklimmen, kommt man an den Mountainbikes nicht vorbei. Beim Pedelec Haibike SDuro HardNine 70 ist zu sehen, wohin der Trend geht: Der Mittelmotor und der Akku sind so gut im Rahmen integriert, dass sie kaum mehr auffallen.

Für Berufspendler, die jeden Tag lange Überlandstrecken hinter sich bringen müssen, wäre wiederum ein E-Bike interessant: wie der Stromer ST1X. Damit flitzt man mit 45 km/h übers Land. Das Schweizer E-Bike ist mit etwa 5.000 Euro allerdings nur das Einstiegsmodell des Herstellers.

Preiswerter geht es dagegen mit dem E-Roller unu: Sogar mit dem stärksten Motor (3.000 Watt, 2.799 Euro), kostet das 45-km/h-Vergnügen rund 2.200 Euro weniger als das Stromer-Rad. Dieser große Preisunterschied zwischen E-Bikes und E-Rollern ist womöglich auch der Grund, warum E-Bikes nur einen Anteil von einem Prozent am Markt der elektrischen Räder haben.

Herausnehmbare Akkus bieten Komfort

Reichweite ist kein Problem

Ob Pedelec oder E-Bike: Die Reichweiten der meisten Modelle liegen um 100 Kilometer. Mit einem E-Roller schafft man sicher die Hälfte. Aber auch das ist kein Problem, denn die nächste nutzbare Steckdose ist im bevorzugten Einsatzgebiet, der Stadt, immer erreichbar.

Vorteilhaft ist es, den Akku komfortabel aus dem Roller nehmen zu können, um ihn daheim oder im Büro einfach aufzuladen. Bei Pedelecs und E-Bikes sind herausnehmbare Akkus Standard.

E-Bikes laden: zu Hause oder an öffentlichen Ladesäulen

Kurze Ladezeit (auch unterwegs) nutzen

Pedelecs, E-Bikes und E-Roller haben Lithium-Ionen-Akkus. Um sie aufzuladen, benötigt man eine herkömmliche Stromsteckdose und das mitgelieferte Aufladegerät. Das kann man bequem zu Hause in der eigenen Wohnung oder Garage machen.

Je nach Akku-Kapazität muss man aber mit ein paar Stunden Ladezeit rechnen, bis 100 Prozent wieder verfügbar sind. Beim vorgestellten i:sy sind es zum Beispiel zwischen vier und fünf Stunden.

 

E-Ladesäulen: Immer öfter zu finden

Auf spezielle E-Ladesäulen sind elektrische Zweiräder nicht angewiesen, sie können sie aber durchaus nutzen – wie zum Beispiel die NEW E-Bike- Ladesäule. Mittlerweile sind solche Ladesäulen immer öfter anzutreffen.

Ausflugsziel: E-Ladesäule

E-Ladesäulen sind praktisch, wenn man auf „große Fahrt“ geht. Der spontane Ausflug ins Umland kann ein kleines Abenteuer werden, sollte der Akku nur halb geladen sein. Ideal ist es, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden – zum Beispiel, wenn im Biergarten des Ausflugsziels eine E-Ladesäule steht.

Angesichts des aktuellen E-Bike-Trends sind mit Ladesäulen ausgestattete Lokale und Geschäfte natürlich klar im Vorteil. Gastronomen und Einzelhändlern, bietet die NEW Energie eine hochwertige E-Bike-Ladesäule, an der natürlich auch Pedelecs, E-Roller, aber genauso Mobiltelefone und Tablets aufgeladen werden können.